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Adrian und Ruth Pfeiffer aus St. Gallen schreiben am 08. Januar 07:

Thema: Editorial 01/2007

Mit dem Editorial in Nr. 01/2007 hat Harald Mielke den Nagel auf den Kopf getroffen. Die meisten Taucher begeben sich in fremde Länder, "nur" um den Kopf unter Wasser zu halten und Tauchgänge hin zu hämmern, was das Zeug hält. Stolz kommen sie nach 14 Tagen nach Hause zurück und brüsten sich mit 40 oder mehr Tauchgängen. Seit vielen Jahren haben wir das Konzept des "Dive and Culture" entwickelt. Wir fahren nirgendwo hin, wo wir nicht auch eine Landreise miteinbeziehen. In besonderer Erinnerung bleibt uns Ägypten 2001, wo wir innert 3 Wochen die Halbinsel Sinai betauchten, das Katharinenkloster besuchten, mit dem Speedboot nach Hurghada übersetzten, ins Tal der Könige nach Karnak und Luxor fuhren, Kairo besuchten, dann weiter bis nach Assuan und Abu Simbel in Oberägypten flogen, dann wieder zurück nach Hurghada und von dort aus einen Törn zu den Brother Islands unternahmen. All das ist machbar, vorausgesetzt man bringt etwas Interesse, Neugier und Reiselust mit. Bei diesem Thema denken wir zurück an eine Taucher-Gruppenreise nach Papua Neuguinea vor ein paar Jahren. Dabei waren 12 Taucher, die 4 Wochen (!) Tauchen in PNG Alotau/Milne Bay auf der M.V. Chertan buchten, und zwar zwei Mal hintereinander den gleichen Trip, was rund 80 geloggte Tauchgänge ergab. Vom Land haben die Leute - ausser die Flughäfen in Port Moresby und Alotau - rein gar nichts gesehen. Wir hingegen setzten uns nach dem ersten 10-tägigen Törn ab und unternahmen eine unglaublich faszinierende Rundreise in's Hochland nach Mount Hagen und Goroka, besuchten die Hulis im Tarital, pirschten frühmorgens auf den Spuren von Paradiesvögeln in der Ambua Lodge, unterhielten uns mit den Schlamm-Männern aus den Western Highlands usw.. "Keine Tauchreise ohne Rundreise" lautet unsere Devise. In Sabah und Sarawak/Malaysia tauchten wir in Layang Layang und Labuan, daneben stand ein Aufstieg auf den über 4000 m hohen Mount Kinabalu und ein Abstecher zu den Ibans in ihren berühmten Dschungel-Langhäusern auf Stelzen auf dem Programm. Eine Tauchreise auf die Malediven kombinierten wir mit einer 7-tägigen Rundreise durch Sri Lanka. Die Aufzählung könnte noch weiter gehen.... Schade, dass viele Taucher solche Gelegenheiten nicht oder nicht vermehrt nutzen, denn - seien wir doch ehrlich - irgendwann hat man's gesehen unter Wasser.

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Mario Zippel aus Düsseldorf schreibt am 9.November 06:

Thema: St. Andrews Xlendi

 
Hallo Tauchsportfreunde,
Ich habe in der letzten Ausgabe den Bericht über das sinnlose Vogelschiessen auf Maltagelesen. Ich kann darüber auch nur mit dem Kopf schütteln. Wir haben es mit eigenen Augenschon gesehen. Was ich an diesem Artikel in keinster Weise nachvollziehen kann ist dieBemerkung"die Tauchbasis St.Andrews habe Probleme in dieser Zeit genügend Personalbereitzustellen, da wohl einige ebenfalls auf der Vogeljagt sind".Meine Frau und ich fahren nun seit vielen Jahren regelmässig nach Gozo. Wir kennen alleTauchbasen in Xlendi und einige andere mehr. Zu Joe und Diana hat sich inzwischen einfreundschaftliches Verhältnis entwickelt und wir kennen auch fast jeden Tauchguidepersönlich. Joe hat viele Jahre seines Lebens als Biologe unter anderem für den Düsseldorfer Aquazoo gearbeitet. Sollte irgendein Mitarbeiter seiner Basis diesem "Hobby" nachgehen ist er seinen Job los, da bin ich mir sicher. Nur mal so nebenbei bemerkt im Sommer hat er michgebeten mit ihm nach der nächsten Boot den Vogelpark Walsrode zu besuchen (kein Witz) derhat leider im Winter geschlossen, aber ich glaube er hätte auch so keine Knarre mitgenommen.

Schönen Gruss Mario

Über eine Stellungnahme würde ich mich freuen.

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