Marine Sonderlinge – Fotoausstellung im Meeresmuseum Stralsund

Marine Sonderlinge – Fotoausstellung im Meeresmuseum Stralsund

Werner Fiedler ist einer jener Unterwasserfotografen, deren Bilder dem Betrachter garantiert in Erinnerung bleiben. Eine Auswahl seiner hochklassigen Aufnahmen ist von September bis Dezember im Meeresmuseum in Stralsund zu sehen.

Unterwasserfotograf Werner Fiedler. (Foto: privat)

Unterwasserfotograf Werner Fiedler.

Zur Fauna tropischer Meere gehört eine Vielzahl kurios aussehender Tiere. Sie bewohnen Korallenriffe und vor allem die verschiedenen Weichbodenbiotope – etwa dunkle Sandgründe vulkanischen Ursprungs oder gar schlickige Böden voller Unrat. Dort zu tauchen, ist nicht jedermanns Sache. Doch Unterwasserfotografen entdecken ausgerechnet in diesen Lebensräumen bisweilen geradezu groteske Motive.

Ein Sammelsurium solch merkwürdiger Lebensformen steht im Mittelpunkt der neuen Fotoausstellung „Marine Sonderlinge“, die das Meeresmuseum in Stralsund vom 3. September bis zum 6. Dezember 2015 zeigt. Autor der 50 großformatigen Aufnahmen ist der freiberufliche Fotojournalist Werner Fiedler, den die Leser der Aquanaut-Printausgabe seit fast 20 Jahren durch seine zahlreichen Beiträge kennen. Werner Fiedler lebt in Leipzig. Neben seiner Tätigkeit für Aquanaut arbeitet er für weitere renommierte Magazine, Verlage und Agenturen. Seine Themen und Motive findet er weltweit über und unter Wasser.

Schmuck-Geisterpfeifenfisch: Fotografiert von Werner Fiedler vor der Küste der Insel Selayar, Indonesien.

Schmuck-Geisterpfeifenfisch: Fotografiert von Werner Fiedler vor der Küste der Insel Selayar, Indonesien.

Marine Sonderlinge – Einblicke in eine wunderbare Welt
Während zahlreicher Tauchgänge konnte Werner Fiedler fremdartige und bekannte Meeresbewohner beobachten und mit moderner Kameratechnik festhalten. Diese Bilder zeigt er nun in Stralsund. Manche Aufnahmen erfassen lediglich bizarre Körperdetails, andere zeigen – sprichwörtlich – das große Ganze. Die Ausstellung, so teilt es das Meeresmuseum mit, möchte überraschende Einblicke in eine wunderbare Welt geben, die uns nicht ohne weiteres zugänglich ist. (red)

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