Neue Titel – VDST ist auch bei der Unterwasserrugby-WM erfolgreich
Der Verband Deutscher Sporttaucher hat wieder Gründe zum Feiern. Bei der Unterwasserrugby-WM in Cali holen die Frauen den Titel. Der Männer landen auf Platz zwei. Marion Schlue und Dennis Pahl ragen heraus.
Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) kommt aus dem Feiern nicht mehr heraus. Nach Erfolgen bei der Apnoe Pool-WM und bei Titelkämpfen im Finswimming sorgten Sportler aus Deutschland nun beim Unterwasser-Rugby für Furore.
Schon die dritte Goldmedaille
Die Frauen-Nationalmannschaft gewann im kolumbianischen Cali die Weltmeisterschaft. Die Männer holten den Vize-Titel. Für das Frauenteam mit Bundestrainer Jörg Oertel und Co-Trainerin Tanja Scherer war es ein besonderer Erfolg. Sie gewannen nach 2003 und 2007 bereits zum dritten Mal Gold – dies ist bislang keiner anderen Nation gelungen.
Klarer Erfolg gegen Norwegen
Neun Teams starteten in der Frauen-Konkurrenz. Deutschland und Titelverteidiger Norwegen schafften es ins Finale. Hier gab es einen souveränen 3:0-Erfolg für die VDST-Auswahl. Die deutschen Unterwasserrugby-Spielerinnen sicherten sich zudem die Auszeichnung für die beste Verteidigung und stellten mit Marion Schlue die beste Torschützin des Turniers.
Niederlage durch Strafwurf
Auch Dennis Pahl gewann einen Individual-Preis. Der VDST-Sportler war im Männer-Turnier mit zwölf Mannschaften bester Torschütze. Für die Weltmeisterschaft reichte es nicht. Deutschland verlor im Finale „das wohl beste Unterwasser-Rugby-Spiel, das es bisher zu sehen gab“ mit 0:1 gegen Norwegen. Ein Strafwurf in der ersten Halbzeit entschied das Spiel zu Ungunsten der deutschen Mannschaft, die in Cali von Bundestrainer Wilhelm Nier und Co-Trainer Roland Wiesner betreut wurde.
Positives Fazit der Unterwasserrugby-WM
Die bittere Niederlage war aber schnell vergessen. Rüdiger Hüls zog ein positives Fazit der sieben Tage von Cali. „Eine fantastische Weltmeisterschaft“, erlebte der Fachbereichsleiter Leistungssport im VDST. (red)
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