Bathala ausgeraubt

Bathala ausgeraubt
Hauptsehenswürdigkeit: Die grosse Freitagsmoschee auf Malé

Hauptsehenswürdigkeit: Die grosse Freitagsmoschee auf Malé

Die Malediven sind ein Traumreiseziel mit Sonne, Strand und Urlaubsfeeling pur. Welchem Reisegast käme bei dieser Gemengelage jemals in den Sinn, dort auch mit einem Raubüberfall zu rechnen? So geschehen vor drei Tagen auf der 3-Sterne-Insel Bathala, die vor allem von Tauchern gerne angesteuert wird. Ein betroffener Urlaubsgast (Name der Aquanaut-Online-Redaktion bekannt) schickte uns gestern folgenden Bericht:

 

„Früh morgens, so gegen 2 Uhr, haben am 10. Februar mehrere Männer die kleine Hotelinsel Bathala betreten, den Nachtportier in der Rezeption niedergeschlagen

Diesen „Ohren“ entgeht üblicherweise nichts: Das Ministerium für Staatssicherheit

Diesen „Ohren“ entgeht üblicherweise nichts: Das Ministerium für Staatssicherheit

und den Hotelsafe ausgeraubt. Wie wir erfahren haben, sind die Diebe an Land geschwommen, während ein Komplize draussen auf dem Meer Wache geschoben hatte. Als sie den Hotelsafe geknackt hatten, entwendeten sie den gesamten Inhalt und nahmen sogar die Tippbox mit. Per Handy verständigten sie den Komplizen, der sie mit dem Motorboot abholte – sie verschwanden, ohne besondere Spuren zu hinterlassen. Der geknebelte Nachtportier wurde erst nach 3 Stunden, so gegen 5 Uhr gefunden. Daraufhin wurde die Polizei sofort alarmiert, die dann auch morgens mit 6 Mann anrückte.

 

Die Gäste, die vertrauensvoll ihr Geld, ihre Pässe und andere Dokumente dem Hotelsafe überlassen hatten, sind nun völlig mittellos und wissen natürlich nicht, wie sie ohne Pässe über den Zoll in Male kommen. Allerdings bemühen sich die Reiseagenturen hier Abhilfe zu schaffen. Zwei Reiseleiterinnen von Neckermann und Thomas Cook waren bereits am nächsten Tag auf der Insel und bemühten sich um die Betroffenen. Interessant war auch, dass von manchen Gästen die Pässe nicht mitgenommen wurden. Warum, weiss niemand. Drei Polizisten waren gestern nach wie vor vor Ort, sicherten Spuren und berieten die betroffenen Gäste.“

 

AQUANAUT hat bei den betroffenen Reiseveranstaltern nachgefragt, bis jetzt aber keinerlei Auskunft erhalten. Wir bleiben dran!

 

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