Laut Studie sterben jährlich 12.000 Delfine vor der Küste Pakistans
Jedes Jahr sterben 12.000 Delfine in Pakistan. Das schätzt der WWF in einer aktuellen Studie. Sie landen als Beifang in den Netzen der Fischer. Das gefährdet das fragile Ökosystem im Meer.
Der World Fund of Nature (WWF) in Pakistan schlägt mit einer aktuellen Studie Alarm. Demnach sterben jedes Jahr geschätzt 12.000 Delfine im Meer vor der Küste der islamischen Republik. Schuld daran sollen die Fischer sein, die auf Thunfisch-Fang gehen.
Beifang in den Kiemennetzen
Die Delfine sind Beifang in den Kiemennetzen, und die Fischer in Pakistan haben kein kommerzielles Interesse an den Meeressäugern. Das Verschwinden der Delfine, so vermuten die WWF-Experten, hätte einen direkten Einfluss auf das fragile Ökosystem in den Meeren. Durch die Fischerei sind die Tiere bedroht.
Einjährige Studie des WWF
Die Daten hat der WWF in Pakistan in einer einjährigen Studie erhoben. Dazu haben sie die Netze der Fischer täglich überwacht. Auch Haie entdeckten die Umweltschützer in den Netzen der Fischer. (red)
Verwandte Artikel
Umberto Pelizzari verrät, worauf es beim Freitauchen ankommt
Der italienische Freitauch-Star Umberto Pelizzari hat während seiner Karriere eine ganze Reihe von Rekorden aufgestellt. Im Aquanaut-Interview blickt der 49-jährige Sportler zurück auf diese Zeit und gibt Tipps für Apnoe-Einsteiger.
Apnoe-Sportler Jonas Krahn über die Faszination des Freitauchens
Sie nennen ihn den „See-König“: Der Apnoe-Sportler Jonas Krahn taucht in Seen ohne Flossen bis zu 80 Meter in die Finsternis. Mit Aquanaut Online sprach der 30-jährige Berliner darüber, was ihn an seinem atemberaubenden Sport begeistert.
Weiße Haie in Australien haben offenbar ein Faible für Death Metal
Weiße Haie haben wohl eine Schwäche für Death Metal-Musik. Bei Dreharbeiten für eine TV-Dokumentation hat die Crew einen Lautsprecher versenkt und rockige Gitarrenklänge ins Meer gesendet. Die Tiere ließen sich damit anlocken.
Keine Kommentare
Schreibe einen KommentarKommentar schreiben
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

