Laut Studie sterben jährlich 12.000 Delfine vor der Küste Pakistans
Jedes Jahr sterben 12.000 Delfine in Pakistan. Das schätzt der WWF in einer aktuellen Studie. Sie landen als Beifang in den Netzen der Fischer. Das gefährdet das fragile Ökosystem im Meer.
Der World Fund of Nature (WWF) in Pakistan schlägt mit einer aktuellen Studie Alarm. Demnach sterben jedes Jahr geschätzt 12.000 Delfine im Meer vor der Küste der islamischen Republik. Schuld daran sollen die Fischer sein, die auf Thunfisch-Fang gehen.
Beifang in den Kiemennetzen
Die Delfine sind Beifang in den Kiemennetzen, und die Fischer in Pakistan haben kein kommerzielles Interesse an den Meeressäugern. Das Verschwinden der Delfine, so vermuten die WWF-Experten, hätte einen direkten Einfluss auf das fragile Ökosystem in den Meeren. Durch die Fischerei sind die Tiere bedroht.
Einjährige Studie des WWF
Die Daten hat der WWF in Pakistan in einer einjährigen Studie erhoben. Dazu haben sie die Netze der Fischer täglich überwacht. Auch Haie entdeckten die Umweltschützer in den Netzen der Fischer. (red)
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