AIDA nach erstem „Recreational Instructor“-Kurs zufrieden

AIDA nach erstem „Recreational Instructor“-Kurs zufrieden

Die Ausbildung zum „Recreational Instructor“ soll ambitionierten Apnoe-Tauchern den Einstieg in die Profischiene erleichtern. Jetzt zieht der Verband AIDA nach dem Freitauch-Pilotprojekt eine Bilanz – und wertet das Programm als Erfolg.

Um ambitionierten Freitauchern den Einstieg in die Profi-Laufbahn zu erleichtern, hat der Freitauch-Verband AIDA Deutschland e.V. die Ausbildung zum „Recreational Instructor“ ins Leben gerufen. Im Sommer startete der erste Kurs unter Leitung der Aida-Instruktorin Doris Hovermann. Nach diesem Pilotprojekt zieht der Verband eine Bilanz. Und es steht fest: Der erste Kurs wird nicht der Letzte gewesen sein.

Aida Freitauchen 01

Die Teilnehmer des ersten Ausbildungskurs zum Recreational Instructor. (Foto: Subgear)

AIDA sieht besonders bei den Freitauch-Trainingsmöglichkeiten großen Bedarf. Denn: Wo kein Trainer, da kein Training. So sieht es auch der jüngst ausgebildete Recreational Instructor Frank Trendelkamp vom Verein Seepferde Unna: „Ich freue mich darauf, mein Wissen in meinem Verein und bei meinen Freunden weitergeben zu können. Wir werden in den nächsten Jahren einen weißen Flecken auf der großen Apnoelandkarte weniger haben.“

Anfänger ausbilden und Wissen weitergeben
Nach der Ausbildung zum AIDA Recreational-Instructor können Freitaucher selber Anfänger ausbilden und ihr Wissen weitergeben. Im Kurs lernen die Teilnehmer das Handwerkszeug, um regelmäßige Trainings zu betreuen.

High-Fiveam Beckenrand mit Ausbilderin Doris Hovermann. (Foto: Subgear)

High-Five am Beckenrand mit Ausbilderin Doris Hovermann. (Foto: Subgear)

Teilnehmer des „Recreational Instructor“-Kurses müssen vorab mindestens den AIDA*** (oder äquivalent) abgeschlossen haben. Als ausgebildeter Recreational Instructor können sie eigenständig das AIDA*-Programm sowie die Theorie- und Poolteile der 2/3- Stern-Freitaucher unterrichten. „Wir konnten uns ein Bild davon machen, wie man Anfänger auf den Weg ins neue Abenteuer begleitet und unter anderem im Zeit- und Streckentauchen fördert. Jetzt fühle ich mich in allen Themengebieten der Theorieausbildung sicher und freue mich auf die ersten Tauchschüler“, berichtet Pilotprojekt-Teilnehmer Christoph Pawliczek.

Bald das komplette Programm unterrichten
Nach Erfahrungsnachweis von mindestens 30 AIDA* Zertifizierungen kann der „Recrational Instructor“ auch das komplette AIDA**-Programm unterrichten. Ein Upgrade zum „vollen“ AIDA Instructor ist nach erfolgreicher Teilnahme am AIDA**** Kurs  sowie einem dreitägigen Upgrade-Kurs bei einem AIDA-Instructor-Trainer möglich. Dabei müssen nur die fehlenden Module nachgeholt werden. (red)

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