Tarzans Schatz und die Heimat der Meerjungfrauen
Die Geheimnisse von Floridas Quellflüssen
Wie in vielen Lebenslagen, so gilt auch im Floridaurlaub die Maxime: Immer einen kühlen Kopf bewahren. Bei bis zu 360 Sonnentagen im Jahr ist dies im Sunshine State oftmals leichter gesagt als getan. Erfolgsgaranten zu jeder Jahreszeit sind die durch glasklares, konstant 23 Grad kühles Quellwasser gespeisten Flüsse im inneren Floridas, die darüber hinaus noch viele Geheimnisse hüten, die es sich zu entdecken lohnt.
Tarzans Quelle
In unmittelbarer Nähe zu Floridas Hauptstadt Tallahassee liegt die weltweit viertgrösste Süsswasserquelle der Welt und die grösste der USA: Wakulla Springs. Besucher geniessen hier die zahlreichen Wanderwege durch die dichte Vegetation des mit Zypressen bewachsenen Sumpfgebietes oder einen Sprung ins kühle Nass, denn der Fluss lädt an ausgewiesenen Stellen zum Schwimmen ein. Hier können Gäste am Ende einer Bootstour vorbei an Schildkröten, Manatis und Alligatoren zum berühmten Tarzan Baum gelangen, von dem sich in den vierziger Jahren die Filmlegende Johnny Weissmüller für „Tarzans geheimer Schatz“ in die Tiefen des Dschungels schwang.
Schwimmen neben Meerjungfrauen
Ein weiteres Geheimnis wird im Westen Floridas gelüftet, etwa eine Autostunde von Tampa entfernt. Als vor fast 500 Jahren spanische Seefahrer den Sunshine State besiedelten, hielten sie Manatis oft für Meerjungfrauen. Ganz falsch lagen sie damit nicht, denn hier in Weeki Wachee begeistern seit 1947 Meerjungfrauen ihr Publikum. Diese älteste „Roadside Attraction“ Floridas entstand weit vor Disney und Co. Das Amphitheater des Weeki Wachee Springs State Parks wurde unter der Wasseroberfläche der örtlichen Quelle gebaut. Hier holen die Darstellerinnen während ihrer Interpretation von Hans Christian Andersens „Die kleine Meerjungfrau“ durch die fest installierten Luftschläuche des Beckens Luft – begleitet von Schildkröten, Fischen und manchmal auch Manatis – während sich nur wenige Meter entfernt Besucher selbst in den Quellen erfrischen.
Tauchen mit dem Teufel
Zwei Stunden weiter nördlich, in der Nähe der Universitätsstadt Gainesville, fühlen sich alle Besucher wohl, für die es noch gerne eine Etage tiefer ins Wasser gehen darf. Denn in Ginnie Springs gehen ambitionierte Taucher auf Entdeckungstour durch die unterirdischen Höhlen Floridas, die hier die klangvollen Namen Devil’s Eye, Devil’s Ear und Little Devil tragen. Das Teufelsauge ist nur ein paar Meter tief, doch bereits hier begegnen einem die vielen Flusskrebse und Schildkröten. Und wer seinen persönlichen Tanz mit dem Teufel noch etwas verschieben will, der geht ganz einfach nach Herzenslust schwimmen, paddeln, tauchen oder schnorcheln.
Verwandte Artikel
The future is now
Als erstes Tauchgeschäft weltweit präsentierte Tauchsport Käser in Bern die einzigartige Technologie „BIOMAP“ des Ausrüsters Fourth Element dem Publikum.
Eintauchen in die Welt der Mantarochen mit der „Manta Retreat“- Experience im InterContinental Maldives
Im März 2025 steht das vierte Manta Retreat im InterContinental Maldives Maamunagau Resort bevor.
Umweltschützer warnen vor Tiersterben am Titicacasee
„Dem See droht der biologische Tod“: Umweltschützer beobachten eine Vergiftung des südamerikanischen Titicacasees. In den vergangenen Tagen seien Hunderte tote Tiere geborgen worden. Besonders gefährdet ist offenbar eine seltene Froschart.
Keine Kommentare
Schreibe einen KommentarKommentar schreiben
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

