VDST stellt bei Apnoe Pool-WM in Mulhouse drei Weltrekorde auf
Fünf Medaillen, drei Weltrekorde – so lautet die Erfolgsbilanz des VDST bei den 8. Apnoe Pool-Weltmeisterschaften der CMAS in Mulhouse. Max Poschart und Carolin Haase ragen heraus.

Ehrung für Max Poschart (Mitte): Goldmedaille und inoffizieller Weltrekord in 16×50. (Foto: VDST, Dagmar Andres-Brümmer)
Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) kommt diesem Sommer aus dem Feiern nicht mehr heraus. Im Finswimming holten Sportler bei Titelkämpfen in Serbien und China schon Goldmedaillen. Nun gab es Erfolge bei den 8. Apnoe Pool-Weltmeisterschaften der CMAS (Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques). Im elsässischen Mulhouse holte das VDST-Team fünf Medaillen und stellte zudem drei Weltrekorde auf.
Weltrekord durch Max Poschart
Für das herausragende Ergebnis sorgte Max Poschart. Der 20 Jahre alte Flossenschwimmer vom TC Nemo Plauen sicherte sich den Titel über 100 Meter Speed Apnea. Mit 00:31,97 Minuten stellte er einen neuen Weltrekord auf. In der gleichen Disziplin sorgte auch Carolin Haase für einen Titelgewinn. Die 24-Jährige vom TSC Rostock 1957 sicherte sich in einer Zeit von 00:42:67 Minuten Bronze.

Goldmedaille und inoffizieller Weltrekord in „16×50“ für Carolin Haase (Mitte), Silbermedaille für Jennifer Wendland (links). (Foto: VDST, Dagmar Andres-Brümmer)
Erfolge für VDST in der Disziplin „16×50“
Erfolge gab es für das deutsche Team auch am letzten Wettkampftag in der Disziplin „16×50“. Dabei muss 16 mal die Distanz von 50 Metern getaucht werden – und zwar auf Zeit. Die Disziplin ist noch keine reguläre CMAS-Wettkampfdisziplin. In Mulhouse gab es dafür einen Demonstrationswettbewerb. Max Poschart und Carolin Haase holten jeweils Gold. Beide stellten einen inoffiziellen Weltrekord auf. Poschart brauchte 10:30 Minuten, Haase 13:17 Minuten. Jennifer Wendland komplettierte das gute deutsche Teamergebnis. Die Apnoetaucherin Jennifer Wendland vom FS Duisburg holte mit einer Zeit von 13:47 Minuten eine Silbermedaille.
Teamchefin Andres-Brümmer mit positivem Fazit
Deshalb zog Dagmar Andres-Brümmer ein positives Fazit. „Es ist das erste Mal, dass wir mit VDST-Sportlern an einer Apnoe-Weltmeisterschaft der CMAS teilnehmen und freuen uns, dass das sportartenübergreifende Zusammenspiel von Flossenschwimmern und Apnoetauchern so gut und vor allem gleich so erfolgreich funktioniert hat“, sagte die Teamchefin, die die deutschen Sportler gemeinsam mit VDST-Bundestrainer Lutz Riemann unterstützte. (red)
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