Vanuatu von Airlines boykottiert
Air New Zealand, Virgin und Qantas boykottieren den Flughafen von Vanuatu aufgrund des Zustandes der Landebahnen bis auf Weiteres.
Gleich zwei Airlines beschwerten sich über die Zustände am Flughafen von Port Vila in Vanuatu. Nun haben Air New Zealand und Qantas laut Australian Aviation ihre Konsequenzen gezogen. Beide stellen den Flugverkehr an den Bauerfield International Airport per sofort ein.
«Der Zustand der Landebahn in Port Vila hat sich zunehmend verschlechtert. Die Entscheidung den Flugverkehr einzustellen, ist uns aber schwer gefallen», sagt Air New Zealand Manager Stephen Hunt in einem Statement. Bereits gebuchte Flüge werden zurückerstattet oder die Kunden erhalten die Möglichkeit, ihre Reise auf eine andere pazifische Insel umzubuchen.
Auch Qantas cancelte alle Flüge zur Insel, so ist es derzeit auf deren Website zu lesen.
Auch Virgin Australia fliegt nicht mehr nach Vanuatu. Virgin schickte dafür extra ihr geschultes Personal an den Flughafen, um den Zustand der Landebahn zu prüfen und kam zum Schluss, dass ihre Boeing 737-800-Maschinen offenbar nicht mehr sicher auf der Piste landen können. Sicherheit hat bei Virgin höchste Priorität und Passagiere und Crewmitglieder dürften zu keinem Punkt einem Risiko ausgesetzt werden, so Virgin Australia.
Air Vanuatu fliegt weiter. Die Fluggesellschaft erarbeitet zusammen mit dem Flughafen ein Sicherheitspapier mit Plänen für permanente Renovierungen der Start- und Landebahn. Dazu gehört auch ein 200 Meter langes Stück Landebahn, welches sofort repariert werden muss.
Verwandte Artikel
Tannheimer Tal Schauplatz für Weltrekord: Schweizer Peter Colat bricht Weltrekord im Apnoe-Streckentauchen
Unter der Eisfläche des zugefrorenen Vilsalpsees konnte Peter Colat in zwei unterschiedlichen Disziplinen des Apnoe-Streckentauchens einen neuen Weltrekord aufstellen
Schweizer*innen lassen sich vom Coronavirus das Reisen nicht verderben
Von A wie Algerien über M wie Martinique bis hin zu Z wie Zypern: Die diesjährige FESPO wurde ihrem Motto «World of Travel» mehr als gerecht.
Sharkproject bittet Unterwasserfotografen um Hai-Kalender-Bilder
Die Umweltschutzorganisation Sharkprojekt setzt auf die Unterstützung von Unterwasserfotografen. Sie sollen Hai-Bilder für den neuen Kalender 2016 einreichen. Einsendeschluss ist am Sonntag, 17. Juni 2015.
Keine Kommentare
Schreibe einen KommentarKommentar schreiben
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

