EIN SEE FÜR ALLE FÄLLE

EIN SEE FÜR ALLE FÄLLE

Tiroler Zugspitz Arena:

EIN SEE FÜR ALLE FÄLLE

In der Tiroler Zugspitz Arena sind Berge das bestimmende Element – aber nicht nur. Auf kleinstem Gebiet finden sich ausserdem zahlreiche Seen, vom entspannten Badesee bis zum glasklaren Hochgebirgssee. Und die meisten eignen sich hervorragend zum Tauchen!

Berge und Wasser. Irgendwie herrscht da eine besondere Verbindung. Das mögen ins Tal stürzende Wasserfälle sein, kleine Gebirgsbäche mit Wildblumenufern oder eben Seen. Gebirgsseen strahlen Ruhe aus. Kraft. Und stellen einen Gegenpol zu den schroffen Bergflanken dar. Gipfel, die sich in der glatten Wasseroberfläche eines Bergsees spiegeln? Das zählt wohl mit zu den beliebtesten Postkartenmotiven, so auch in der Tiroler Zugspitz Arena. Dabei sind die Seen dort nicht nur Ruhepol, sie sind vor allem für Urlauber und Einheimische Erholungs- und Freizeitraum.
An diesen fünf Seen in der Tiroler Zugspitz Arena ist für jeden etwas dabei:

Heiterwanger See
Gemeinsam mit dem Plansee ist der Heiterwanger See die zweitgrösste Wasserfläche Tirols. Die beiden Seen sind durch einen 300 Meter langen Kanal miteinander verbunden. Der Heiterwanger See liegt direkt am Tor zur Tiroler Zugspitz Arena in der gleichnamigen Gemeinde Heiterwang. Im Sommer zieht die Gegend vor allem Wanderer an, aber auch Trailrunner finden dort ihr Terrain. Besonders beliebt sind ausserdem Bootstouren mit dem Ruder- oder Elektroboot und Dinnercruises. Der Heiterwanger See ist aufgrund seiner vielfältigen Unterwasserflora und -fauna und der ausgezeichneten Wasserqualität zudem ein ausgewiesenes Tauchrevier.

Blindsee
@Naturbildarchiv Mielke

Blindsee
Direkt unterhalb des Fernpasses liegt ein kleines Juwel. Eingebettet in die bewaldete Gebirgslandschaft und mit Blick auf das Zugspitzmassiv lockt der türkisfarbene Blindsee. Nicht nur Badegäste erfrischen sich in dem kühlen Wasser, Mountainbiker fordern sich auf dem Blindsee-Trail heraus, und auch bei Tauchern ist der See beliebt. Grund dafür sind Sichtweiten bis zu 30 Metern und die besonderen Unterwassermotive: Eine Lawine spülte vor mehreren Jahren zahlreiche Bäume in den See, die sich heute wie ein überdimensionales Mikado in die Unterwasserlandschaft einfügen. Der Blindsee ist in Privatbesitz des Hotels Mohr Life Resorts. Zum Tauchen kann dort eine Lizenz von 15 Euro pro Person und Tag inkl. Zufahrt zum See erworben werden.

Mittersee
Ein kleiner, idyllischer Waldsee in der Nähe von Biberwier ist der Mittersee. Da die Wassertemperatur im Sommer auf bis zu 22°C ansteigt, ist der See bei Badegästen sehr beliebt. An seinem Ufer befinden sich eine grosse Liegewiese und ein Kinderspielplatz. Dank der hervorragenden Wasserqualität zieht der See nicht nur Badegäste an, sondern ist auch Lebensraum für Forellen und Karpfen. Der Mittersee ist in Privatbesitz des Hotels Mohr Life Resort. Dort können Gäste eine Genehmigung zum Angeln, Tauchen, Bootfahren und Campen erhalten.

Blindsee
@Naturbildarchiv Mielke

Seebensee
Allen Kletterern, Bergsteigern und Mountainbikern ist er wohl schon länger ein Begriff: der Seebensee. Glasklar und türkisfarben liegt er auf 1.675 Meter oberhalb der Ehrwalder Alm eingebettet in die Mieminger Gebirgskette. Da wundert es nicht, dass er 2017 zum schönsten Platz Tirols gekürt wurde. Im Westen des Sees lockt die Sonnenspitze ambitionierte Alpinisten an, im Osten gilt es den Tajakopf über den Panorama-Klettersteig Tajakante zu erklimmen. Eingerahmt wird das Naturjuwel im Süden von der Mieminger Kette, im Norden erhebt sich das Wettersteingebirge mit dem Zugspitzmassiv. Wanderungen und Biketouren zum Seebensee gibt es in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und starten jeweils in Ehrwald.

Drachensee
Der kleine Bruder des Seebensees ist der Drachensee. Er ist 28 Meter tief und liegt direkt hinter der Coburger Hütte oberhalb des Seebensees. Auf einer Höhe von 1.910 Meter ist er der höchstgelegene See der Region und dadurch auch einer der kältesten. Wer mutig genug ist oder sich nach dem Aufstieg abkühlen will, wagt dennoch den Sprung ins erfrischende Wasser. Seinen Namen bezieht der Drachensee aus einer Sage, nach der ein Drache die kaltherzigen Bewohner eines verfluchten Dorfes am Seegrund bewacht, bis sie ihre Busse getan haben.

Weitere Informationen zum Thema Wasservielfalt und zur Tiroler Zugspitz Arena gibt es unter www.zugspitzarena.com.


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