Europas erstes Unterwassermuseum

Europas erstes Unterwassermuseum

Auf Lanzarote entsteht Europas erstes Unterwassermuseum

Vor Lanzarotes Küste sollen auf dem Meeresgrund mehr als 300 Skulpturen, allesamt Nachbildungen realer Menschen, aufgestellt werden. Der englische Künstler Jason deCaires Taylor gestaltet die Skulpturen nach unterschiedlichen Lebenssituationen. Sie werden an Land entstehen und nach und nach in zwölf bis 15 Metern Tiefe versenkt. So entsteht auf 400 Quadratmetern nach und nach das erste Unterwassermuseum Europas. Nicht nur Taucher und Schnorchler sollen die Ausstellung der besonderen Art besuchen können, sondern, dank des klaren Wassers, ist auch geplant ein Glasbodenboot einzusetzen.

Am 01. Januar 2017 soll die Eröffnung stattfinden. Dem Naturschutz soll dabei eine zentrale Rolle zufallen, so Taylors: Seine Werke dienen als künstliche Riffe und sollen die Ansiedlung neuer Tier- und Pflanzenarten begünstigen. Einige Werke sind bereits jetzt bis März 2016 im Museum für zeitgenössische Kunst, MIAC-Castillo de San José, in der Inselhauptstadt Arrecife ausgestellt.

Weitere Informationen unter www.underwatersculpture.com sowie www.turismolanzarote.com.


Verwandte Artikel

Umweltaktivisten prangern Müllmassen vor Phukets Küsten an

In der Andamanensee filmten Taucher einen ganzen Teppich aus Tüten, Plastikflaschen, Schuhen und anderem Abfall auf dem Meeresgrund. Die Behörden kündigen nun Aufräumaktionen an.

Die Kanarischen Inseln veranstalten Foto-Wettbewerb

Underwater Love: Die Kanarischen Inseln veranstalten Foto-Wettbewerb

Tauchexpeditionen 2017 mit Northern Explorers

In Norwegen werden die Tage kürzer, und die Temperaturen sinken. Nicht nur die richtige Zeit, um das faszinierende Polarlicht zu erleben, sondern auch die Giganten der Meere bei ihrer gemeinschaftlichen Jagd nach dem Winterhering zu beobachten.

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar
Keine Kommentare Schreibe einen Kommentar zu diesem Beitrag comment this post!

Kommentar schreiben

<

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.