Wuppertaler Bestatter auf der BOOT

Wuppertaler Bestatter auf der BOOT

urnenübergabe1Auf der BOOT in Düsseldorf hat nun bereits zum zweiten Mal ein Wuppertaler Bestatter ausgestellt. Der Bestatter bietet speziell für den geneigten Wassersportler Fluss- und Seebestattungen an. Unter Anderem werden auch sogenannte „Tauchbestattungen“ in einem niederländischen Fluss angeboten. Während dieser sehr individuellen Form der Beisetzung wird innerhalb eines gemeinsamen Tauchgangs die Urne des Verstorbenen im Flussbett beigesetzt. Angehörige, die Taucherfahrung haben können als Taucher die Tauchbestattung begleiten. Zusätzlich wird ein Erinnerungsvideo unter Wasser gedreht.finale1

Der Geschäftsführer, der mehrerer traditionsreicher Bestattungsunternehmen leitet, ist selber begeisterter Wassersportler. Er segelt und taucht seit Jahren. Daher lag es für ihn nahe, auch den letzten Weg menschlichen Lebens auf der Erde mit dem Wassersport zu verbinden.

Sofort entbrannte in der Redaktion eine Diskussion ob man das in einem Bericht zur BOOT bringen kann oder nicht. Während die Einen sofort sagten „Ja, warum nicht“ waren Andere der Meinung: „Reine Effekthascherei und absolut unerfreulich“.

Es gibt unzählige Bestattungsmöglichkeiten, warum dann nicht auch eine Spezielle für uns Wassersportler, damit wir auch noch nach unserem Tod unserem so geliebten Element Wasser treu bleiben? Wasser bedeutet neben dem zu Lebzeiten erlebten Spass auch Leben und Vergänglichkeit.

Ist es wirklich Effekthascherei oder darf (sollte) man das Thema Tod auch für uns Wassersportler mit auf die BOOT bringen? Ist unser Tod ein so grosses Tabu-Thema das wir uns nicht damit auseinandersetzen wollen? Gehört das Thema Bestattung überhaupt auf eine Wassersportmesse? Schreibt uns eure Meinung, ist das Thema Tod und Bestattung Tabu oder soll / darf sich auch ein Tauch- und Reisemagazin damit auseinandersetzen?

- Anzeige -


Verwandte Artikel

Samaranger See und Fernsteinsee – Top-Tauchen in den Alpen

Kristallklares Wasser, Wald und Berge: Der Samaranger See und der benachbarte Fernsteinsee zählen zu den Top-Gewässern für Taucher im Alpenraum. Der einzige Haken bei diesen Ausnahme-Gewässern: Es darf nicht jeder in die Seen rein.

Kostenloser Sender beim Kauf eines M2

Wer sich aktuell für das M2-Set, von Scubapro, bestehend aus dem Tauchcomputer, dem Brustgurt und dem Sender entscheidet, erhält den Sender im Wert von 319 Euro kostenlos dazu.

Queensland – Am Great Barrier Reef in Australien mit Mantarochen tauchen

Eindrucksvolle Begegnungen in Queensland: Lady Elliot Island im australischen Great Barrier Reef gilt als die „Heimat der Mantarochen“. Die Tiere halten sich dort das ganze Jahr über auf, zwischen Mai und August sind sie in großen Gruppen unterwegs.

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar
Keine Kommentare Schreibe einen Kommentar zu diesem Beitrag comment this post!

Kommentar schreiben

<

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.