Stonehenge unter Wasser? – Taucher entdecken einen Monolith
Stonehenge zieht Touristen magisch an. Unzählige Mythen ranken sich um diesen Ort in Großbritannien. Forschungstaucher haben nun vor der Küste Siziliens einen riesigen Monolith entdeckt, der ebenso Rätsel aufwirft. Fest steht: Er ist sehr, sehr alt.
Archäologen haben in etwa 40 Metern Wassertiefe vor der Küste von Sizilien eine Steinskulptur gefunden, deren Herkunft ebenso rätselhaft ist, wie die des britischen Stonehenge. Fest steht, Menschen haben die Unterwasser-Skulptur geschaffen. Das schreiben die Wissenschaftler im Journal of Archaeological Science.
Zwölf Meter Länge misst der von Menschenhand geschaffene Monolith. In der Mitte ist er zerbrochen. In zwei Hälften geteilt liegt er auf dem Meeresgrund. Die beteiligten Forscher aus Israel und Italien haben das Alter der Steinskulptur auf 10.000 Jahre datiert. Einst habe sie sich an Land befunden, doch dann sei der Meeresspiegel gestiegen.
Wissen über frühe Siedler erweitern
„Der Fund dieser versunkenen Stätte kann uns helfen, unser Wissen über die früheste Besiedlung des Mittelmeerraums deutlich zu erweitern“, teilen die Forscher mit. Der Monolith zeuge davon, dass bereits die frühesten Bewohner der Region über außergewöhnliche handwerkliche Fähigkeiten verfügt hätten.
Die Forscher stellen fest, dass noch viel Arbeit vor ihnen liege. Denn es sei zu erwarten, dass besonders unterhalb der Meeresoberfläche noch viele Funde auf Entdeckung warten. (red)
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