Forscher untersuchen die Funktion des Seepferdchen-Schwanzes
Seepferdchen sind für Taucher nicht immer einfach zu entdecken. Die kleinen Tiere sind Meister der Tarnung. Aufrecht schweben sie in Höhlen und Felsspalten. Forscher haben nun den Schwanz der Tiere näher untersucht.
Forscher der Clemson Universität in South Carolina, USA, haben die Form von Seepferdchen-Schwänzen untersucht. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf die Frage, warum der Schwanz im Querschnitt eine eher eckige – und nicht wie bei Tieren sonst meist üblich – eine runde Form hat.
Seepferdchen nutzen ihren Schwanz, um sich an Korallen, Stein oder Unterwasserpflanzen festzuhalten. Und dabei kommt ihnen die im Querschnitt eckige Form ihres Schwanzes zugute. Um diese Aussage zu formulieren und zu belegen, haben die Forscher um Michael Porter mit einem 3D-Drucker Modelle verschiedener Schwanztypen nachgeformt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben sie nun in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht.
Robuster und besser geschützt
Demnach ist der eckige Schwanz des Seepferdchens robuster als die bei Tieren ansonsten weit verbreitete runde oder ovale Schwanzform. Beim Festhalten profitieren Seepferdchen von einer größeren Kontaktfläche, außerdem ist ihr Schwanz weniger dehn- und biegbar, und er ist besser gegen äußere Druckeinflüsse geschützt.
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass ihre Erkenntnisse Einfluss nehmen könnten auf menschliche Ingenieursarbeit, etwa bei der Konstruktion von Robotern. (red)
Verwandte Artikel
diving.DE stellt den Tauchbetrieb im Akassia Swiss Resort ein
Leider endet zum 30. November 2016 eine kleine Ära im südlichen Ägypten. Nach nunmehr 15 Jahren schliesst die Tauchbasis diving.DE Akassia, seit jeher im LTI Akassia Swiss Resort sowie Club Calimera Akassia Swiss ansässig, für immer ihre Pforten zur Unterwasserwelt.
INTERDIVE Friedrichshafen vom 26. bis 29. September 2019
Für Tauch- und Wassersportinteressierte aus dem Südwestdeutschen und Schweizer Raum lohnt sich die Interdive
Berührende Unterwasserbegegnung in Westaustralien
Am Ningaloo Reef nähert sich ein Riesenmanta mit drei Metern Spannweite Tauchern, dreht sich auf den Rücken und hält dann völlig still, um ihnen zu zeigen, das sie ein Problem hat.
Keine Kommentare
Schreibe einen KommentarKommentar schreiben
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

